Projekte: Spieliothek
Spielen in der Schule ist immer noch ungewöhnlich. Wir merken, dass sich das Freizeitverhalten unserer Schüler/innen durch unsere Spielausleihe, die Spieliothek, positiv verändert. Wir freuen uns über Ansätze von Kreativität und Produktivität. Eine Schule mit Spielen ist eine Schule, die (mehr) Spaß macht.
Spieliothek in der Schule
Seit 1979 gibt es an der Johannes-Rau-Schule (bis zur Umbenennung 2009: Adolf-Reichwein-Schule) eine Spieliothek. In der Mittagspause nehmen viele Schüler/innen an verschiedenen Freizeitangeboten teil. Eines dieser Angebote ist die Spiel i othek. Um Verwechslungen mit den Geldspielhöllen zu vermeiden, verwenden wir nicht den Ausdruck Spieliothek.
Die Spielesammlung ist im Freizeitbereich der Schule untergebracht. Hinter großen Glasscheiben

liegen etwa 60 verschiedene Spiele übersichtlich in Regalen. Nur die betreuenden Schüler/innen haben hier Zutritt. Dass eine weniger perfekte Lösung auch möglich ist, zeigen die Anfänge: 7 Spiele stapelten sich ausleihbereit auf einem Tisch in der Aula.
Die Schüler/innen können sich die Spiele für die Pause ausleihen. Zwei Schüler/innen betreuen die Sammlung, suchen Spiele heraus, notieren die Namen der Ausleihenden und geben Hinweise zu den Spielregeln. Am Ende der Ausleihzeit überprüfen sie die Spiele auf Vollständigkeit.
Das Angebot der Spieliothek leitet eine Lehrkraft. Sie berät bei der Auswahl, hilft bei Regelschwierigkeiten und - wichtig ! - spielt mit.
Die Schüler/innen nehmen das Angebot der Spielausleihe gut an. In den Jahren 1979 bis 2009 wurden an ca. 2.900 Tagen etwa 27.200 Spiele ausgeliehen. Die Ausleihhäufigkeit hängt u.a. vom Stundenplan, vom Wetter und von der Attraktivität weiterer Angebote ab. Durchschnittlich werden täglich 9 Spiele ausgeliehen. Dabei sind alle Altersgruppen vertreten. Das Interesse nimmt mit zunehmenden Alter ab.
Seite zuletzt geändert am: 13.05.2010, 21:35 von Administrator
