Projekte: Zähle auf Sennestadt
Aus dem Vorwort von „Zähle auf Sennestadt. Ein mathematischer Reiseführer“:
Das kleine Heft entstand im Schuljahr 2008/09 im Unterricht der Klasse 10B1.

„Ein mathematischer Stadtteilführer durch die Sennestadt, was ist denn das?“ wurden wir immer wieder gefragt, wenn wir von unserem Projekt „Zähle auf Sennestadt“ erzählt haben.
Wir haben uns die Sennestadt in den letzten Wochen durch die mathematische Brille angesehen und uns gefragt, wo Arithmetik, Algebra oder Geometrie auftauchen, welche Rolle die Mathematik bei uns vor der Haustür spielt.
Gefunden haben wir Zahlen und geometrische Formen, wie es sie in jeder anderen Stadt auch gibt. Da sind zum Beispiel unsere Verkehrszeichen, Pflasterungen auf den Gehwegen oder auch Hinweisschilder für die Wasserversorgung.
Gefunden haben wir aber auch die sennestadttypische Mathematik: Die Kugel „arcanum rerum“ auf dem Ehrenberg-Platz, das Zahnrad der Firma Tweer, das Sennestadtmodell in der Stadtbibliothek.
Lange haben wir nach römischen Zahlen gesucht, (fast) ohne Erfolg. Dazu ist die Sennestadt einfach zu jung. Auch nach mathematischen Straßennamen mussten wir lange suchen. Kennen Sie eine Straße, die nach einem Mathematiker benannt wurde? Wir ja. Schauen Sie im Heft nach.
An einem mathematischen Ort haben wir bei der Zusammenstellung unserer Themen ein wenig gemogelt. Der Stein, der den 52. Breitengrad kennzeichnet, liegt nicht in Sennestadt, sondern im Bezirk Stieghorst. Aber wir haben gemeint, dieser Platz sollte in unserer Zusammenstellung auf keinen Fall fehlen.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10B1 der Johannes-Rau-Schule, laden Sie nun zur Entdeckung mathematischer Orte in der Sennestadt ein. Wenn Sie weitere mathematische Orte kennen, freuen wir uns über eine Nachricht.
Finanzieren konnten wir den Stadtteilführer durch ein Preisgeld, dass eine Schülergruppe unserer Schule beim Wettbewerb zum Wissenschaftsjahr Mathematik 2008 „Mathe erleben!“ für das Projekt „Mathematik im Betrieb“ gewonnen hat und durch die großzügige Unterstützung der Reinhard Tweer GmbH und des Stadtteilmanagements.
Bei dem Künstler Matthias Hauke bedanken wir uns für die intensive Begleitung des Projektes. Herr Hauke ist mit uns fotografierend durch die Sennestadt gegangen, hat uns die Arbeit eines Graphikers nähergebracht, seine und unsere Ideen umgesetzt und den Stadtteilführer graphisch gestaltet.
Jetzt aber laden wir Sie zu mathematischen Entdeckungen in diesem Heft und in der Sennestadt ein.
Hier eine Beispielseite:
Auch die Presse berichtete über das Projekt:
Durch die mathematische Lupe. Johannes-Rau-Schüler haben einen ungewöhnlichen Reiseführer geschrieben (Neue Westfälische, 18.09.2009), Mathematischer Reiseführer. Johannes-Rau-Schüler haben im Stadtbezirk gezählt (Neue Westfälische, 04.09.2009), Etwas "Pi" schadet nie. Hauptschüler gestalten mathematischen Reiseführer (Westfalen-Blatt, 04.09.2009), "Zähle auf Sennestadt". Klasse 10B1 der Johannes-Rau-Schule hat mathematischen Reiseführer geschrieben (Neue Westfälische, 28.08.2009).
So lange der Vorrat reicht, können Sie den mathematischen Reiseführer kostenlos im Sekretariat erhalten. Gegen Voreinsendung von 1.45 € in Briefmarken, senden wir Ihnen das kleine Heft auch gern zu.
Seite zuletzt geändert am: 09.07.2010, 23:49 von Administrator
