Gesundheitsfördernde Schule
Die Gesundheitsfördernde Schule geht von einem umfassenden Gesundheitsverständnis aus. Gesundheit muss ganzheitlich gesehen werden und umfasst sowohl körperliches, seelisches, soziales als auch geistiges und ökologisches Wohlbefinden.
Im Unterricht wird das Thema Gesundheit in unterschiedlicher Weise behandelt. Zur Gesundheitsförderung in der Schule gehören die Bereiche Beratung, Prävention, psychosoziale und körperliche Gesundheit, sowie das Wissen über Gesundheit und Ausbildung.
Stärkung des Selbstwertgefühls
Die Johannes-Rau-Schule sieht es als ihre Aufgabe, das Selbstwertgefühl ihrer Schüler/innen zu stärken, die eigenen Fähigkeiten für die Bewältigung von Problemen zu fördern und sie bei der Entwicklung von Handlungskompetenzen zu unterstützen. Das heißt, dass soziales, motorisches, affektives und moralisches Lernen den gleichen Stellenwert besitzt wie kognitives Lernen.
Die Schüler/innen sollen verschiedene Zugänge zum Thema Gesundheit nutzen und nicht nur im Unterricht thematisieren. Dazu gehören Angebote zum Erwerb sozialer Kompetenzen, zur Konfliktbewältigung, Suchtprävention, Bewegung / Sport, Ernährung, Freizeitgestaltung etc.
Beteiligung
An den gesundheitlichen Aktivitäten in der Johannes-Rau-Schule sind sowohl Lehrer/innen als auch Schüler/innen, Eltern, Schulleitung und unsere Kooperationspartner, insbesondere das Gesundheitsamt Bielefeld, die Sportfreunde Sennestadt, die ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau sowie die Polizei, beteiligt.
Netzwerk Gesundheitsfördernde – Schule
Bis 2008 war die Schule OPUS-Mitglied. Da OPUS aufgelöst wurde, plant die Johannes Rau Schule zukünftig an den Netzwerktreffen des Landesprojektes „Bildung und Gesundheit“ (BuG-NRW) teilzunehmen. Die Schulen, die diesem Netzwerk angeschlossen sind, haben die Schulgesundheit zur Leitidee ihrer Schulentwicklung gemacht.
Die Vernetzung wird als Möglichkeit betrachtet, sich gegenseitig in der Entwicklung und Entfaltung des Gesundheitsaspektes in der Schulprogrammarbeit zu begleiten und zu entlasten. Es können Mittel für gesundheitliche Projekt beantragt werden und zudem gibt es die Möglichkeit an Fortbildungen teilzunehmen.
Gesundheitsfördernde Aktivitäten
Im Folgen werden die gesundheitsfördernden Aktivitäten an der Johannes-Rau-Schule dargestellt.
Beratung
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ärztliche Beratung für Mädchen durch eine Frauenärztin der ÄGGF (Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau)
- durchgeführt als jährliches Kurzprojekt
- freiwillige Teilnahme der Mädchen -
schulärztliche Sprechstunde mit einer Ärztin des Gesundheitsamtes (wöchentlich)
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Projekte in Kooperation mit der Schulärztin zu Themen wie z.B.: gesunde Ernährung, Rauchen
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Impfparcours (Klasse 7)
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Impfkampagne
Prävention
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schulspezifisches Konzept zur Suchtprävention in Kooperation mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung, Eltern und Schülern
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Aids-Prävention (AWO); Projekt der 9. KLassen
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Theaterstück „Natürlich bin ich stark“
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Kooperation mit der Polizei
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„Be smart - don´t start“ (Wettbewerb zum Nichtrauchen)
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Busbegleiter
Psychosoziale Gesundheit
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Schulsozialarbeiterin
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Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ in den Klassen 5-7
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Streitschlichtung
- Ausbildung zum Streitschlichter (Schüler/innen der 9. Klassen)
- Einsatz als Streitschlichter (Schüler/innen der 10. Klassen)
- Projekttage mit den Fünftklässlern in der ersten Schulwoche
Körperliche Gesundheit /Sport
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Sport-AGs
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Mittagssport
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Pausensport
(Pausensportgeräte, Streetballanlage, ...) -
Bewegungsangebote im Unterricht
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Teilnahme an Turnieren und Wettkämpfen (z.B.: Sponsorenlauf, Traummeile)
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Wahlpflichtangebot „Segeln“
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Außerschulische Angebote (z.B. Tanzen für Mädchen)
Wissen über Gesundheit
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insbesondere in den Fächern
Biologie, Hauswirtschaft, Sport (z.B.: Hygiene, gesunde Ernährung, Aids) -
Arbeitsgemeinschaften (z.B.: gesunde Ernährung)
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Wahlpflichtunterricht (z.B.: gesundes Pausenfrühstück)
Ausbildung
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Ausbildung zum Schulsanitäter (1. Hilfe) durch das DRK (Jugendrotkreuz)
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